Hummeln im Siedlungsbereich

Im urbanen Raum erwartet man hauptsächlich sieben Hummelarten: Die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris), die Helle Erdhummel (Bombus lucorum), die Gartenhummel (Bombus hortorum), die Baumhummel (Bombus hypnorum), die Steinhummel (Bombus lapidarius), die Wiesenhummel (Bombus pratorum) und die Ackerhummel (Bombus pascuorum).

Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.

Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris)

Die Dunkle Erdhummel hat eine weiße Hinterleibsspitze und ist ansonsten schwarz gefärbt mit zwei gelben Streifen. Dunkle Erdhummeln sind deutlich größer als z.B. Wiesen- oder Ackerhummeln.

Auf dem dritten Foto sieht man sehr schön die Wespentaille der Hummeln, die sonst durch die dichte Behaarung verdeckt ist.

Helle Erdhummel (Bombus lucorum)

Bei Königinnen und Arbeiterinnen ist es nicht immer möglich, die Dunkle und die Helle Erdhummel anhand des Haarkleides voneinander zu unterscheiden. Die Drohnen der Hellen Erdhummel auf den Bildern eins und drei sind allerdings sehr gut zu erkennen, weil sie sehr viele gelbe Haare haben.

Gartenhummel (Bombus hortorum)

Auf dem ersten Foto kann man gut sehen, dass Gartenhummeln einen besonders langen Rüssel haben, mit dem sie den Nektar auch aus Löwenmäulchen saugen können.

Baumhummel (Bombus hypnorum)

Das erste Foto zeigt eine Baumhummel-Königin. Die Braunfärbung des Rückens der Baumhummeln kann sehr unterschiedlich von hellbraun bis dunkelbraun sein. Auf dem vierten Bild sitzt ein Drohn auf einer Blüte der Glockenblume.

Steinhummel (Bombus lapidarius)

Auf den ersten beiden Fotos sehen Sie Steinhummel-Königinnen. Das dritte Bild zeigt einen Drohn und auf Bild vier fliegt eine Arbeiterin mit gefüllten Pollenhöschen zu einer Lupine.

Wiesenhummel (Bombus pratorum)

Wiesenhummeln haben es besonders schwer zu überleben. Im Gegensatz zu anderen Hummelarten fliegen sie maximal 250 m von ihrem Nest aus zum Sammeln. Außerdem entwickeln sich ihre kleinen Völker innerhalb weniger Wochen, so dass genau in diesem Zeitfenster genügend Nahrung zur Verfügung stehen sollte.

Ackerhummel (Bombus pascuorum)

Auf dem dritten Bild ist eine Ackerhummel auf einer Wiesensalbei-Blüte gelandet. Sie löst bei der Suche nach Nektar einen Hebelmechanismus aus, bei dem die beiden Staubblätter auf den Rücken des Insekts gedrückt werden und dabei den Pollen abladen, was auf dem vierten Foto gut zu sehen ist.